Untrennbar verbunden: Atem, Psyche und Körper

So wie Atem und Körper eine untrennbare Einheit bilden, sind auch Atem und psychisches Erleben eng miteinander verbunden. Jede Erfahrung, jedes Erleben und jedes Gefühl spiegeln sich unwillkürlich im Atem und im Körper wider. Umgekehrt kann eine bewusste Beeinflussung der Atmung das Erleben und Empfinden spürbar verändern: körperlich und psychisch.

Als körperorientiertes psychotherapeutisches Verfahren nutzt die Integrative Atemtherapie den bewussten Atem als psychischen und physischen Zugang, um Veränderung auf unterschiedlichen Ebenen herbeizuführen. 


Psychische Ebene
  • Erkennen und Zulassen von Gefühlen zur Aufdeckung und Lösung emotionaler Themen und Blockaden
  • Unterstützung bei der Bewusstmachung, Anerkennung und Integration von entfremdeten oder abgespaltenen Aspekten der Persönlichkeit
  • Unterstützung von Reifungs- bzw. Nachreifungsprozessen durch Stärken der selbstregulativen inneren Prozesse 
  • Förderung von emotionaler Stabilität und innerer Sicherheit
  • Hilfe bei der Erforschung und Aktivierung innerer Ressourcen


Körperliche Ebene
  • Befreiung der Atmung durch Verbesserung oder Aufheben spezifischer Atemprobleme
  • Ausgleich des autonomen Nervensystems
  • Lösen von körperlichen und energetischen Blockaden
  • Entspannung der Atmung und angespannter Muskelgruppen
  • Erforschung des Atems in seinen unterschiedlichen Ausprägungen und Erweiterung des bisherigen Atemspektrums


Geistige und kognitive Ebene
  • Bewusstmachen und Anerkennung bisheriger Bewältigungsstrategien 
  • Schulen von Wahrnehmung, Beobachtung und Reflexionsfähigkeit
  • Hilfe beim Erkennen von Stressoren, wie beispielsweise einschränkende Denk- und Verhaltensmuster
  • Unterstützung bei Wunsch nach innerem Wachstum, Selbstverwirklichung 
  • Einbeziehen spiritueller und transpersoneller Komponenten


Als integratives Verfahren setzt die Integrative Atemtherapie auf einen individuellen, auf den jeweiligen Menschen in seiner Lebenssituation zugeschnittenen Therapieansatz. Daher können neben der Atemtherapie, je nach Aus- und Weiterbildung, intuitivem Erfahrungsspektrum und Wissen der Therapeutin/des Therapeuten auch andere Methoden unterstützend mit einfließen, z. B. Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen (Ego States/Inner Selves), Arbeit mit dem inneren Kind, Elemente aus der Systemischen Therapie oder Methoden aus der Bewusstseinsarbeit.


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