Integrative Atemtherapie in der Praxis

Als körperorientiertes Therapieverfahren nutzt die Integrative Atemtherapie mithilfe des bewussten Atems einen physiologisch als auch psychologisch wirkenden Zugang in der Begleitung von Klient*innn. Das Ziel liegt auf einer Wiederherstellung bzw. Stärkung des natürlichen Gleichgewichts bzw. Zusammenspiels zwischen Körper, Psyche/Seele und Geist.

Die Integrative Atemtherapie eignet sich daher besonders für Beschwerdebilder, bei denen ein klarer Bezug zum Körper besteht: Gekennzeichnet entweder durch belastende körperliche Symptome und Missempfindungen oder durch mangelnden Zugang zum eigenen Körper, dem eigenen Erleben und dem eigenen Gefühlsausdruck.


Anwendungsgebiete der Integrativen Atemtherapie
  • akute Belastungs- und Krisensituationen
  • Anpassungsstörungen aufgrund belastender Lebensereignisse/Lebenskrisen
  • somatoforme Störungen
  • Ängste
  • Erschöpfungssyndrom/Burnout
Integrative Atemtherapie als begleitendes Verfahren bei
  • depressiven Verstimmungen, Antriebslosigkeit, Melancholie
  • als ergänzendes Verfahren bei leichten bis mittelschweren Depressionen zusätzlich zu anderen Psychotherapie-Verfahren (Gesprächstherapie, Verhaltenstherapie etc.)
  • belastenden Lebenssituation, wie onkologischen oder chronischen Erkrankungen, Trennungen, Schicksalsschlägen
  • Schlafstörungen
Integrative Atemtherapie als Unterstützung
  • für Menschen in belastenden Lebenssituation, z. B. pflegende Angehörige, Angehörige von Demenz- oder Alzheimer-Patient*innen, Angehörige von Sterbenden
  • bei der Auseinandersetzung mit Sterben, Trauer und Tod
Integrative Atemtherapie

Was zeichnet dieses therapeutische Verfahren aus? Was bedeutet integrativ in diesem Zusammenhang? 

AtemTherapeut*innen

Hier finden Sie eine Adressliste der atemtherapeutisch tätigen Mitglieder des Berufsverbandes.

Literaturliste

Wenn Sie sich tiefer mit den Methoden der Integrativen Atemtherapie befassen möchten, werden Sie hier fündig.